Wer alleine lebt und berufstätig ist, hat mit dem selber Kochen oft nichts am Hut. Warum auch? Man verlässt morgens das Haus, der Weg zur Bahn ist mit mindestens einem Bäcker oder Metzger gepflastert. Gleiches, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Der persönliche Fast-Food-Faktor wird von Singles montags bis freitags kontinuierlich nach oben gesteuert. Und ich rede hier nicht von Burger & Co.
Ein morgendlicher kurzer Zwischenstopp für einen Coffee to Go, ein Belegtes und vielleicht noch einen Früchtejogurt oder Becher mit gestern geschnippeltem Obst. Im Büro angekommen, ist der Kaffee getrunken und das Brötchen, mit dem symbolischen Salatblatt, der Scheibe Gurke oder Tomate zwischen Käse und Butter, ist durchgeweicht. Es wird trotzdem gegessen. Mittagspause: Große Unternehmen haben eine Kantine, dessen Angebote gut, mittel oder lausig sind. Es wird trotzdem gegessen und der kleine Snack für das nachmittägliche Formtief nicht vergessen. Wo keine Kantine ist, findet die Pause beim naheliegenden Italiener, Griechen, im Caféhaus oder in einer der vielen Schnellrestaurants statt, alternativ wird was bestellt. Zurück im Büro, greift man gerne in die Bonbon- oder Keksdose, findet in der Schublade ein süßen Riegel oder bei den Kollegen einen Muffin.
Abends wird entweder auf dem Weg nach Hause bei der Pommesbude, beim Currywurststand oder Dönerladen das Abendbrot gesichert. Oder –zu Hause angekommen- eine Pizza, Sushi oder Chinesisches bestellt. Dieses wird dann wohn noch zu einer hoch anspruchsvollen Kochsendung verzerrt. Am Wochenende trifft man sich zum Essen, sonntags zum Brunch oder bei Mama zum guten Sonntagsbraten. Samstags war man natürlich einkaufen: Fix und Fertiggerichte, die Basics und natürlich Snacks –salzig, süß oder würzig. Für alle Fälle.
Fragt man Singles, warum sie nicht kochen gibt es zwei Antworten: ‚Alleine macht das keinen Spaß‘ oder ‚für mich alleine lohnt sich der Aufwand nicht‘. Natürlich gibt es auch noch die: ‚ich kann gar nicht kochen‘. Das ist schlecht – dann hilft nur der Kochkurs oder Übung. Für die Anderen gibt es in meinem nächsten Blog einfache, aber hilfreiche Tipps den Teufelskreis zu durchbrechen. Apropos durchbrechen: Der Fast-Food-Faktorist das, was im Vorbeigehen, im Stehen und auf die Schnelle an ess- und trinkbaren Kalorien auf den Hüften und monetär im Geldbeutel zu Buche schlägt.
jane.p am 27. September 11
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